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Filme zur Studentenbewegung 1967-1969, 2 DVDs
s/w Produktionsjahre: 1965/1969 FILME ZUR STUDENTENBEWEGUNG 1967-1969 - ULMER DRAMATURGIEN 2 Das von Alexander Kluge und Edgar Reitz gegründete Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Ulm hat vor fünfzig Jahren eine Folge von Filmen über die studentische Protestbewegung der Jahre 1967-69 produziert. Dieser 6-stündige Filmzyklus, der ein Kapitel bundesrepublikanisc...
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Dieser 6-st\u00fcndige Filmzyklus, der ein Kapitel bundesrepublikanische Geschichte beschreibt, geh\u00f6rt inzwischen zum festen Kanon des Deutschen Dokumentarfilms. Drei Phasen der Protestbewegung werden dokumentiert. Die Situation des Protests, wie er sich an der Freien Universit\u00e4t Berlin unmittelbar nach dem Tod von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 entwickelt. Das \u00dcbergreifen des Protests auf die Hochschulen der Bundesrepublik und das sich nach aussen Wenden des Protests gegen die Springerpresse, gegen die Notstandsgesetze der Grossen Koalition, gegen den Krieg in Vietnam. Den Zerreissprozess, der die studentische Protestbewegung im Herbst 1968 ersch\u00fcttert und zu ihrem Verfall gef\u00fchrt hat. Mit den Filmen: Die Vorboten von 1968 Ruhest\u00f6rung Was tun? Django und die Tradition Aktiver Streik Die Grundordnungsversammlung der Universit\u00e4t Freiburg Professoren in Freiburg Reformversuche von Professoren Studenten in Freiburg Einf\u00fchrung: Die Vorboten von 1968. Demonstration gegen den ?Bildungsnotstand? von Wilfried E. Reinke Dauer 13 Min. Bundeskanzler Ludwig Erhardt bei einer Veranstaltung in seinem Wahlkreis 1965. Eine Gruppe von Studenten demonstriert gegen die ?deutsche Bildungskatastrophe? ? gegen \u00fcberf\u00fcllte H\u00f6rs\u00e4le und schlecht ausgestattete Universit\u00e4ten. Transparente werden entrollt und hochgehalten. Bundeskanzler Erhardt schimpft die protestierenden Studenten ?schr\u00e4ge V\u00f6gel? und bittet sie, auf das Podium zu kommen. Ein T\u00fcbinger Student f\u00fchlt sich herausgefordert und klettert zu ihm hinauf. Bundeskanzler Erhardt tritt einen Schritt zur Seite und \u00fcberl\u00e4sst dem Studenten das Mikrofon. Ruhest\u00f6rung ? Ereignisse in Berlin, 2 ? 12. Juni 1967 von Hans-Dieter M\u00fcller und G\u00fcnther H\u00f6rmann Dauer 70 Min. Der Film beschreibt den Anfang des Studentenprotestes nach dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg in Berlin im Juni 1967. Vollversammlung im Auditorium maximum der Freien Universit\u00e4t am 7. Juni 1967, Thema: Wissenschaft und Faschismus: Bericht der Kommissionen. Die Organisierung des Protestes: Kommission f\u00fcr Bilddokumentation, Kommission f\u00fcr die Umfunktionierung der Lehrveranstaltungen, Kommission f\u00fcr Zeugenvernehmung. Bericht der Kommission f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Diskussion mit der Bev\u00f6lkerung: l\u00e4sst sich Arbeitern und Polizisten der Protest erkl\u00e4ren? Asta Beratung \u00fcber das Demonstrationsverbot (Nevermann, Lef\u00eavre, Wilhelmer, Blanke, Kuby). SDS Beratung (Rabehl, Dutschke, Schneider, Hameister). Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am 8. Juni 1967 (B\u00fcrgermeister Albertz, Innensenator B\u00fcsch). Nicht genehmigte Spaziergangsdemonstration am Kurf\u00fcrstendamm. Genehmigte Demonstrationen vor dem Sch\u00f6neberger Rathaus. Trauerzug und Teach-in in Hannover. Solidarisierung (Professor Abendroth, Professor Habermas, Professor von Hentig). Die Kontroverse Habermas Dutschke. Der Film ist fast durchweg mit beweglicher Kamera gedreht worden. Die Beweglichkeit des Teams erlaubte, in sonst verschlossene R\u00e4ume der Diskussion und politischen Willensbildung einzudringen (Asta Beratung, SDS Beratung). Der Schnitt aus acht Stunden gedrehtem Material zusammengestellt versucht, die im Material eingefangene Spontaneit\u00e4t zu erhalten. Lange Einstellungen herrschen daher vor, Gedanken sind m\u00f6glichst nicht verk\u00fcrzt. Wo die Gedankensubstanz trotz fehlenden Bildes wichtg ist, ist auf filmische Aushilfen verzichtet und Schwarzfilm eingesetzt: (Habermas Dutschke Kontroverse am Ende des Teach-in in Hannover). Der Kommentar in gesprochenem Wort und Standtitel beschr\u00e4nkt sich auf erg\u00e4nzende Informationen. Er verwendet Texte aus Flugbl\u00e4ttern, Reden, Drohbriefen, Zeitungsartikeln und der Literatur der Studenten im gleichen Zeitraum. Was tun? ? Ereignisse in Berlin, 9 ? 18. Februar 1968 von Hans-Dieter M\u00fcller Dauer 37 Min. Der Film umfasst vier Teile: Teil 1 zeigt die Gr\u00fcndung eines neuen Arbeitskreises der ?Kritischen Universit\u00e4t? an der FU Berlin. Teilnehmer sind Studenten, Arbeiter, Sch\u00fcler, sowie Assistenten und ein Hochschullehrer. Der Arbeitskreis wird gegr\u00fcndet, um die Probleme der Bildungswerbung zu studieren. Teil 2 zeigt die Kampagne ?Enteignet Springer?; die Hochschulverwaltung der FU Berlin verweigert die R\u00e4ume. Das Springer Hearing findet doch statt. Teil 3 beschreibt den Vietnam-Kongress, zeigt die Rede Dutschkes und einen ersten Ansatz zur Gegendemonstration gegen die Studenten. Teil 4 beantwortet Wolfgang Lefevre?s Fragen nach den n\u00e4chsten Zielen des SDS. Django und die Tradition ? Die letzte SDS Delegiertenkonferenz Hannover November 1968 von G\u00fcnther H\u00f6rmann Dauer 43 Min. Film 1: Politisches Protokoll der DK (24 min.) Film 2: Diskussion der Justizkampagne (19 min.) Ende 1968 tritt in Hannover die letzte Delegiertenkonferenz des SDS zusammen. Sie war im September in Frankfurt schon einmal nach den ber\u00fchmten Tomatenw\u00fcrfen der Frauen vom Berliner Aktionsrat vertagt worden. Jetzt wird noch einmal versucht, gemeinsame Kriterien f\u00fcr den \u00fcberregionalen Zusammenhang im SDS zu entwickeln, f\u00fcr einen SDS, dessen organisatorische Strukturen von der Revolte selbst \u00fcber den Haufen geworfen worden sind. Fraktionen bilden sich heraus, der Frankfurter Weiberrat verteilt sein Flugblatt ?Befreit die sozialistischen Eminenzen von ihren b\u00fcrgerlichen Schw\u00e4nzen?, die Prozesswelle droht. Joscha Schmierer als Django kritisiert das studentische ?Scheissmilieu, das auf unmittelbare Bed\u00fcrfnisbefriedigung aus ist. Christian Semler fordert eine starke Zentrale. ?Ich habe nat\u00fcrlich auch nicht eine Zentrale im Sinn, wie die Kommunistische Partei Deutschlands vor ,33 eine Zentrale gehabt hat?. Schliesslich st\u00fcrmen die Antiautorit\u00e4ren der Region Nord ? im Rektor Talar wie bei einer Universit\u00e4tsfeier das Podium. Und nach dem erwarteten Aufstand der Frauen ist nur noch m\u00fchsam eine pragmatische Koordination m\u00f6glich. ?Ihr seid doch alle milieugesch\u00e4digt von der Konferenz. Das ist ,ne reine M\u00e4nnerkonferenz!? Aktiver Streik ? Universit\u00e4t Frankfurt Wintersemester 1968\/69 von G\u00fcnther H\u00f6rmann Dauer 52 Min. Anfang des WS 68\/69 beschliessen die Studentinnen und Studenten der Abteilung f\u00fcr Erziehungswissenschaften (AfE) an der Universit\u00e4t Frankfurt den Boykott s\u00e4mtlicher Lehrveranstaltungen und organisieren gleichzeitig Gegenseminare. Der Streik richtet sich gegen die Auswirkungen der gerade eingeleiteten technokratischen Hochschulreform und findet die Solidarit\u00e4t aller Fachschaften, voran die Soziologen, Sch\u00fcler der Frankfurter Kritischen Theorie. Aber aus diesem Solidarit\u00e4tsstreik entwickelt sich eine handfeste Auseinandersetzung um den Abbau autorit\u00e4rer Lehrsituationen und neue emanzipatorische Forschungsstrategien. Das Soziologische Seminar wird besetzt in ?Spartakus Seminar? umbenannt. Dort tagen nun Arbeitsgruppen. Der SDS diskutiert, kurz vor der n\u00e4chtlichen Besetzung des Seminars durch die Polizei, mit den Professoren Habermas, Mitscherlich, v. Friedeburg. Die Grundordnungsversammlung der Universit\u00e4t Freiburg Film 1: Debatten von Hans-Dieter M\u00fcller Dauer 42 Min. Nach dem baden w\u00fcrttembergischen Hochschulgesetz von 1968 bildet die Universit\u00e4t Freiburg eine Grundordnungsversamrnlung: 22 Ordinarien, 10 Dozenten, Assistenten und akademische R\u00e4te, 10 Studenten. Drei Kommissionen entwerfen Paragraphen. Die Studenten unterliegen in Abstimmungen. Unter Androhung ihres Auszuges erzwingen sie die \u00d6ffentlichkeit der weiteren Verhandlungen. Professor Jeschek, Strafrecht, Oberlandesgerichtsrat, kritisiert den \u00d6ffentlichen Verhandlungscharakter. Dies sei eine Volksversammlung, keine Beratung, die f\u00fcr Selbstverwaltungsangelegenheiten ein Modell bilden k\u00f6nne. Student Berger vom SHB antwortet. Streitfragen sind des weiteren der Hochschulgesamtplan, die sozialen Folgen des Kurzstudiums und die Autonomie der Universit\u00e4t. Die Grundordnungsversammlung der Universit\u00e4t Freiburg Film 2: Krise von Hans-Dieter M\u00fcller Dauer 23 Min. Der Konflikt spitzt sich zu; Student Melville schl\u00e4gt vor, dass sich die Grundordnungsversammlung ?wie Lysistrata? gegen\u00fcber dem Kultursministerium verweigert und solange keine Grundordnung verabschiedet, als nicht der Dahrendorfplan vom Tisch sei. Sprengung der Grundordnungsversammlung am 13.12.1968. Die Studenten beantragen, keine Grundordnung zu verabschieden, bis die Regierung das Hochschulgesetz verbessert hat. Der Antrag wird mit 10:25 Stimmen abgelehnt. Tumulte unterbrechen die Sitzung, Professoren in Freiburg, Wintersemester 1968\/69 von Hans-Dieter M\u00fcller Dauer 30 Min. Der Film besteht aus drei Teilen: Teil 1: Professor Schramm ? Neuere ost-europ\u00e4ische Geschichte. Ist eine Umgestaltung der klassischen Vorlesung m\u00f6glich? Lassen die Vorstellungen der Studenten sich im Praxis umsetzen? In der Vorlesung Professor Schramms findet eine aufgelockerte Diskussion statt. Kann man das Illegale, den Konflikt, legalisieren? Teil 2: Professor Dr. Bresch und sein Assistent Dr. H\u00e4fner, Genetiker Aus welcher Erkenntnis heraus wird man Hochschullehrer? Worin bestehen Reformen? Weitere Themen sind die Notwendigkeit neuartiger Schwerpunktbildung sowie das Auseinanderleben von Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften. Teil 3: Professor Hassenstein, Direktor des Zoologischen Instituts, Mitglied des Wissenschaftsrates Reformmodell: parit\u00e4tisch besetzte Studienaussch\u00fcsse. Trennung von Willensbildung und administrativer Verantwortung; weder Studienaussch\u00fcsse noch administrative Gremien sind f\u00fcr sich allein die Entscheidungsgremien, sondern nur beide zusammen. Eine Klausur im Zoologischen Institut wird beschrieben und Prof. Hassenstein in einer Vorlesung zu Themen der Verhaltensforschung gezeigt. Reformversuche von Professoren von Hans-Dieter M\u00fcller Dauer 24 Min. Der Film setzt sich aus drei Teilen zusammen: 1. Teil: Im November 1968 tritt der Studienausschuss f\u00fcr Soziologie an der Universit\u00e4t Freiburg zusammen, uni Fragen des Studienganges zu behandeln. Es gibt starke Dissonanzen zwischen Studenten und Hochschulerer Popitz, der sich der Hochschulreform verbunden weiss und die Forderungen des studentischen Protestes der zweiten Generation f\u00fcr stereotyp h\u00e4lt. 2. Teil: Im parit\u00e4tisch besetzten Studienausschuss f\u00fcr Biologie findet eine sachliche Auseinandersetzung \u00fcber das Problem der begrenzten Studienpl\u00e4tze statt. Soll es einen Numerus clausus geben oder sollen Studenten uneingeschr\u00e4nkt aufgenommen werden mit dem Risiko, im dritten Semester zu scheitern. 3. Teil: Bei den Historikern gibt es Probleme, einen Studienausschuss \u00fcberhaupt erst zu begr\u00fcnden. Ein parit\u00e4tischer Studienausschuss wird angesprochen, doch niemand unter den Studenten stellt sich zur Verf\u00fcgung. Unter Beifall wird weitergemacht wie bisher. Studenten in Freiburg, Wintersemester 1968\/69 von Hans-Dieter M\u00fcller Dauer 33 Min. Der Film setzt sich aus sieben Teilen zusammen, in denen Lebensl\u00e4ufe und Studienmotivationen von sechs Studenten h\u00f6herer Semester und von vier Studenten im ersten Semester vorgestellt werden.","post_title":"Filme zur Studentenbewegung 1967-1969, 2 DVDs","size":null,"slug":"filme-zur-studentenbewegung-1967-1969-2-dvds","merchants_number":1,"deeplink":"https:\/\/www.vergleiche.ch\/unterhaltung\/out\/u\/?u=https%3A%2F%2Fwww.awin1.com%2Fpclick.php%3Fp%3D31522591579%26a%3D401125%26m%3D13971%26pref1%3D9783848880232&m=70254503&sig=c7185bf44a8067786d0e&src=https:\/\/www.vergleiche.ch\/unterhaltung\/unterhaltung\/preisvergleich\/filme\/","low_price_merchant_id":70254503,"min_price":33.39999999999999857891452847979962825775146484375,"price-changing":0,"url":"\/unterhaltung\/produkt\/filme-zur-studentenbewegung-1967-1969-2-dvds\/","low_price_merchant_name":"Orell F\u00fcssli","blog_id":9}