Beamer Vergleich: Die besten Beamer
Möchtest Du einen Beamer kaufen, aber weisst nicht welcher am geeignetsten wäre? Bei vergleiche.ch kannst Du Beamer und Projektoren vergleichen und bewerten. Du bekommst nicht nur einen Preisvergleich, sondern kannst die einzelnen Produkteigenschaften miteinander vergleichen.
Die gängigsten Marken im Bereich Beamer und Projektoren sind Epson, Sony, Acer, BenQ, Optoma, Panasonic, LG, Philips, JVC, Aiptek und Mitsubishi. Natürlich gibt es noch einige mehr. Um Dir Deine Entscheidung zu erleichtern hat vergleiche.ch drei Beamer gegenübergestellt, die in den diesjährigen Tests auf den vorderen Rängen vertreten waren:
Da die Anschaffung eines Beamers je nach Modell nicht ganz billig sein kann, sollte die Entscheidung, welches Produkt man letztendlich kauft, gut überlegt sein. Hier findest Du ein paar Kriterien, die zusätzlich berücksichtigt werden sollten:
Als Hauptkriterium nur den Preis in Betracht zu ziehen, ist nicht zu empfehlen, auch wenn es die Einsteiger Modelle schon zum Preis eines anständigen Fernsehers gibt. Ist die Verwendung des Beamers für Präsentationen vorgesehen, sollte dieser viel Licht liefern und unter Umständen einen integrierten Lautsprecher besitzen. Weniger wichtig ist bei diesem Einsatz beispielsweise die Qualität der Farben, da es bei Präsentationen eher um Standbilder geht.
Wenn der Beamer als Heimkino genutzt werden möchte, ist hingegen die natürliche Wiedergabe von Farben, insbesondere Schwarz und ein höchstmögliches Kontrastverhältnis sehr wichtig. Eine Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten bietet die Grundlage für eine voll aufgelöste HD Wiedergabe. Je heller der Raum ist, desto höher sollte der Lichtstrom sein. Wenn keine vollständige Abdunklung möglich ist, sollte der Wert deutlich über 1000 Lumen liegen.
Die meisten Beamer arbeiten mit der DLP- oder der LCD-Technik. Die LCos Projektionstechnik, die eine Mischung aus beiden Technologien ist, wird immer bedeutender. Jede Technik hat bestimmte Vor- und Nachteile: Beim DLP-Verfahren wird das Bild mithilfe von Mikrospiegeln und einem rotierenden Farbrad erzeugt. Dieses Verfahren ist sehr wartungsarm und bietet schnelle Reaktionszeiten, die erzeugten Projektionen wirken weicher gerastert und neigen nur wenig zu Nachziehbildern. In bestimmten Situationen sind aber vom Farbrad erzeugte Blitzer („Regenbogeneffekt“) zu sehen. Wie intensiv dieser Effekt wahrnehmbar ist, hängt vom Beamer, aber auch von der subjektiven Empfindlichkeit des Betrachters ab. Das auf Flüssigkristall-Technologie basierende Display (Liquid-Crystal-Display, LCD) verfügt über eine gute Farbintensität und sorgt für scharfe Bilder ohne Blitzer. Jedoch ist ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Pixelraster zu erkennen (Fliegengittereffekt). LCoS, bei Sony als SXRD bekannt, baut auf der LCD-Technik auf, arbeitet aber zusätzlich mit einem Spiegel hinter dem Flüssigkristall-Display. Dadurch ist das Pixelraster weniger zu sehen, gleichzeitig steigt der Kontrast und lässt so ein tieferes Schwarz zu. Allerdings kann es bei LCoS-Geräten zu Nachzieheffekten kommen.
Vor dem Kauf sollte die Lebensdauer der Lampen des Produkts geprüft werden und was eine Neuanschaffung kosten würde resp. ob es hierfür eine Garantie gibt. Je nach Hersteller verlieren die Lampen nach 2000 bis 5000 Stunden die Leuchtleistung. Je nach Häufigkeit der Nutzung muss daher alle 1-2 Jahre eine Ersatzlampe gekauft werden. UHP-, UHE-, P-VIP- und Xenon-Leuchtmittel sind langlebiger als Metalldampflampen. Ein Eco-Modus wäre empfehlenswert, bei dem die Leuchtstärke der Lampe reduziert werden kann, um so die Lebensdauer zu verlängern.
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Weitere Überlegungen zum Beamer Kauf
Je nachdem ob der Beamer mobil oder fix eingesetzt wird, sollte man beachten, dass der Abstand zwischen Projektor und Leinwand mindestens dreimal der Bilddiagonale entsprechen sollte. Bei Beamern mit HD Qualität ist ausserdem die hochwertige Verkabelung auch kostentechnisch mit einzukalkulieren. Das Gerät sollte mindestens zwei HDMI Anschlüsse und eine Scart-Buchse besitzen, falls mehrere Quellen an den Beamer angeschlossen werden sollen. Beim Kauf einer Leinwand sollte man auf das richtige Format (16:9) und auf den Gain-Faktor achten. Dieser gibt die Reflexionseigenschaften der Leinwand an und sollte zwischen 1,0 und 1,2 liegen.