Velo LED Beleuchtung

Nur gut die Hälfte macht ordentliches Licht. Das Magazin Saldo hat zehn LED-Velolampen getestet. Der Preisbereich der Velolichter ist enorm: Die günstigste Lampe kostet  knapp 13 Franken. Für die teuerste muss man fast 140 Franken bezahlen. Im Test geprüft wurde: Wie gut ist man mit der Velolampe sichtbar für Dritte? Wie gut sieht der Fahrer? Wie lange halten Akku, bzw. Batterie? Ist das Velolicht wasser- und korrosionsfest und zudem stabil? Wie einfach lassen sich die Velolampen montieren, ein- und ausschalten? Ist der Batteriewechsel einfach oder aufwändig?

Das Ergebnis: Lediglich eine Velobeleuchtung schafft die Bestnote «sehr gut». Fünf erreichen immerhin die solide Gesamtnote «gut». Vier werden lediglich mit «genügend» bewertet. Testsieger wird das mit Abstand teuerste Velolicht im Test: Das fast 140 Franken teure Modell «Light & Motion Urban 350 & Vis 180 micro» brilliert in allen Punkten mit der Bestnote «sehr gut». Einziger Minuspunkt: Der Akku hält lediglich vier Stunden lang durch. Für lange Nachtfahrten ist dieses Velolicht nicht geeignet. Auf dem zweiten Platz landet das «Qualité & Prix LED Lichtset» für knapp 25 Franken. Die Lichtstärke für den Fahrer ist perfekt. Die Batterie hält immerhin 40 Stunden. Leichte Abzüge gibt es jedoch bei der Handhabung – Teilnote «genügend». Den dritten Platz schafft die «Profex 1 Watt LED Set»-Lampe für knapp 23 Franken. Dieses Modell schafft bei allen Prüfpunkten die zufriedenstellende Teilnote «gut». Einzig die Handhabung ist nur «genügend». Diese vier Fahrradlichter erreichen lediglich die Gesamtnote «genügend»: «Best Price LED-Lichtset» für knapp 13 Franken, «Reelight Ego Imperial Blue» für fast 50 Franken, «Blackburn Voyager & Mars» für knapp 30 Franken, sowie «Knog Frobe Strobe» für knapp 28 Franken. Bei diesen vier Modellen ist die Lichtstärke für den Fahrer zu gering. Man sieht kaum, was vor einem liegt. Laut Strassenverkehrsgesetz muss das Velolicht auf 100 Meter Entfernung deutlich sichtbar sein. Die Lampen von «Blackburn» und «Knog» erfüllen dieses Kriterium nur knapp. Eine Fahrt im Dunkeln könnte gefährlich enden.

Tipp: Damit man andere Verkehrsteilnehmer mit dem Velolicht nicht blendet, sollte die Lampe so montiert werden, dass der Lichtkegel zirka fünf bis zehn Meter vor dem Vorderrad auf den Boden scheint.

 
  • Test Sieger
  • Test Kriterien
Details Bewertung Fazit Anbieter
Urban 350 & Vis 180 micro

Light & Motion

Urban 350 & Vis 180 micro

Bewertung
sehr gut
Note/Punkte
5.5/6

Energiequelle: Akku; Brenndauer: 4 h

Testsieger; «sehr gut» bei Sichtbarkeit für Dritte / Lichtstärke für den Fahrer / Robustheit; Akku lässt sich schnell an Steckdose, bzw. über USB-Kabel am Computer aufladen

teuerste Velolampe im Test; lediglich «genügend» bei Brenndauer mit einer Ladung

Coop Qualité & Prix LED Lichtset

Coop

Coop Qualité & Prix LED Lichtset

Bewertung
gut
Note/Punkte
5.2/6

Energiequelle: Batterien; Brenndauer: 40 h

«sehr gut» bei Lichtstärke für den Fahrer; gut geeignet für Nachtfahrten

nur «genügend» bei Handhabung

1 Watt LED Set

Profex

1 Watt LED Set

Bewertung
gut
Note/Punkte
5.0/6

Energiequelle: Batterien; Brenndauer: 40 h

gut geeignet für Nachtfahrten

nur «genügend» bei Handhabung

Polaris LED Beleuchtungsset

Smart

Polaris LED Beleuchtungsset

Bewertung
gut
Note/Punkte
4.9/6

Energiequelle: Batterien; Brenndauer: 40 h

gut geeignet für Nachtfahrten

nur «genügend» bei Lichtstärke für den Fahrer / Handhabung

LED Lichtset

Racer

LED Lichtset

Bewertung
gut
Note/Punkte
4.8/6

Energiequelle: Batterien; Brenndauer: 80 h

Preis-Leistungs-Sieger; «sehr gut» bei Brenndauer mit einer Ladung / Robustheit

nur «genügend» bei Sichtbarkeit für Dritte / Lichtstärke für den Fahrer

LED Light-Set

Stoke

LED Light-Set

Bewertung
gut
Note/Punkte
4.8/6

Energiequelle: Batterien

nur «genügend» bei Brenndauer mit einer Ladung / Robustheit / Handhabung

No criteria in test.

Quelle:

Saldo vom 01.04.2015

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